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Neues Projekt: Grund für Gutes

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Es war an der Zeit. Es war an der Zeit, nicht nur für sich, für seine eigene Karriere, für seine eigene Familie etwas zu tun. Sondern mehr.

Mein Freund Christian und ich reisten im vergangenen November nach Namibia und besuchten dort ein Schuldorf, das von einem befreundeten Paar vor über 25 Jahren aufgebaut haben. Inzwischen besuchen 200 Kinder die Schule- über 2000 Kinder haben über die Jahre dort ihren Abschluss gemacht. Wir waren tief beeindruckt von der Arbeit der Initatioren; mit wieviel Herzblut sie das Projekt vorangetrieben haben. Wieviel Zeit sie rein investierten, aber auch: Was für einen Unterschied sie für so viele Kinder aus dem Umkreis gemacht haben.

Noch während dieser Reise kam uns die Idee, dass wir selbst gerne Multiplikatoren sein wollten, für Initiativen dieser Art: Wo das Geld von Spendern wirklich ankommt und nicht im trockenen Boden versiegt, wo Spenden nicht für unnütze Bürokratie genutzt wird. Wo man der Fortschritt sichtbar ist und das Projekt von guten, zuverlässigen Leuten vor Ort betreut wird.

Die Frage war: Wie konnten wir mit unserem Netzwerk einen guten Spendenkanal aufbauen, der sich nicht auf einmalige Aktionen begrenzt, sondern eine Gemeinschaft schafft, die ein Interesse daran hat, langfristig Projekte zu unterstützen?

Da Christian in der Immobilienbranche tätig ist, entwickelten für das Grund für Gutes Konzept. Die Idee: Immobilienbesitzer verfügen über den Luxus einer regelmäßigen Einkommensquelle - oft neben ihrem Gehalt. Außerdem bilden sie durch ihre Immobilien einen definierten Kreise, den wir ansprechen könnten und in dem wir gemeinsam eine Community aufbauen könnten, die sich gerne und langfristig an sozialen Projekten beteiligt. Bei ihnen hätten wir die Möglichkeit, nur einen kleinen, aber dafür regelmäßigen Spendensatz abzufragen, der wiederum nur für auserwählte Infrastruktur – oder Wohnprojekte verwandt werden würde. Grund für Gutes im wahrsten Sinne des Wortes - so dass sich der Kreis schließt. Also: 10 Cent pro Quadratmeter pro Monat aus den Mieteinnahmen für den guten Zweck.

Dafür wiederum möchten wir das Engagement sichtbar machen und haben den Siegel „Grund für Gutes“ ausgearbeitet. Dieser Siegel, sowie Materialien über das jeweilige Projekt, werden in den Häusern zur Information aller Mieter ausgehängt. Für das folgende Jahr suchen dann 3 – 4 neue Projekte aus, die wir dann der Grund für Gutes Gemeinschaft zur Wahl stellen. Sie können also selbst entscheiden, welches Projekt sie Jahr für Jahr unterstützen möchten.

Wir präsentierten diesen Plan befreundeten Immobilienbesitzern - die Resonanz war wundervoll ermutigend!

Wir kümmerten uns um den rechtlichen Rahmen.

Wir kümmerten uns um das erste Projekt; wir würden die namibianische Schule Otjikondo, die ja letztlich der Ursprung der Grund für Gutes-Idee war, mit einer Photovoltaik-Anlage ausstatten, die es ihnen erlauben würde, ihre Energiekosten um ca 40% zu reduzieren. Ein Ersparnis, das wiederum den Kindern zugute kommen würde.

Wir kümmerten uns um das Logo.

Wir kümmerten uns um die Webseite.

 

Seit zwei Wochen nun ist grundfuergutes.com online- und ich freue mich, damit zwar einen kleinen- aber immerhin einen Schritt gemacht zu haben: Den Schritt zu helfen, umzuverteilen, aufzubauen, wo etwas fehlt.

 

Jeder Mensch sollte mit seinem Leben die Welt ein kleines bisschen besser machen,“ ist unser Motto und ein wunderbares Zitat aus dem Film „Der kleine Lord“.

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