Kommunikation

Content, der inspiriert!

Kommunikation

Um die Buzzwörter Content und Storytelling kommt man, wenn es um eine gute Unternehmenskommunikation geht, nicht mehr herum. In Zeiten von Snapchat und Twitter, die für Vergänglichkeit und Nachrichten in Kurzform stehen, ist dies doch wenn einmal darüber nachdenkt interessant, da beide Trends geradezu konträr zueinander stehen.

 

Unternehmen bemühen sich, in der heutigen Informations- und Datenflut, ein Teil der Aufmerksamkeit potentieller Kunden einzufangen und sie für sich einzunehmen. Dabei geht die Tendenz weg von plakativen Werbenachrichten und hin zu lebendig erzählten Geschichten. Zurück in den Märchenwald, überspitzt gesagt.

Was gilt es nun, wo jede zweite Corporate Webseite inzwischen über ein Magazin oder einen Blog verfügt, bei der Aufbereitung der Inhalte zu beachten?

Hier gibt es ein paar simple Tipps, die euch hoffentlich zu guten Artikeln verhelfen.

Zu Beginn etwas sehr generelles aber wichtiges vorweg: Meiner Meinung nach sollte man (und jedes Sales-Team wird mich dafür hassen! ;-) ) von einem reinen Konvertierungs-Denken wegkommen. Genau wie Google beim Thema SEO vor allem User Experience einer Webseite belohnt, verhält es sich bei der Content-Strategie. Schreibt nicht für das Unternehmen, auch nicht für Google, mit von Keywords nur so überlaufenden Texten, sondern schreibt unbedingt – für eure Leser!

 

1. Inspirierend!

Der erfolgreichste Inhalt, das haben Studien von Yahoo ergeben ist der, der Leser inspiriert. Er weckt das Interesse und leitet dazu an, Neues auszuprobieren oder zu erlernen. Es geht als nicht darum, leicht durchschaubare werbliche Texte zu verfassen, sondern wirklich zu hinterfragen: Wo steckt der größte Informationswert für den Kunden? Welches Wissen haben wir, das wir an ihn weitergeben können? Welche relevanten Daten haben wir getrackt, die neue Aufschlüsse über bestimmte Themengebiete geben? Was ist für uns vielleicht Alltagswissen, könnte aber für einen fachfremden Leser überraschend und kurios sein? Und zuletzt: Gibt es unterhaltsame, kleine Anekdoten, die im Unternehmen passiert sind (bei der Produktion, im Lager, im Verkauf), mit denen man die Leser belustigen könnte? Bei den Themen sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt- schaut über den Tellerrand, seid anders und originell!

 

2. Kurz und knackig

Aus all diesen oben genannten Denkanstößen sollten sich schon ein paar gute Artikel kreieren lassen. Doch nicht nur Inhalt, sondern auch Form und Farbe sind hier für den Erfolg ausschlaggebend. Die Beiträge sollten einfach gehalten sein, verzichtet auf unnötige Fachwörter. Dafür sollten die Inhalte prägnant auf den Punkt gebracht werden. Sehr beliebte Stilmittel dafür sind zum Beispiel Listen a la „7 Gründe, warum Sie 2017 nach Island reisen sollten“ . Ein solcher Blogbeitrag könnte zum Beispiel von einer Fluggesellschaft oder einem Reiseveranstalter verfasst worden sein. Er sagt nicht: „Darum sollten Sie mit uns reisen“, oder „das sind unsere Flugverbindungen nach Island“, sondern informiert und macht neugierig.

 

3. Visualisierung

Ansprechende Bilder generieren im Netz um Vielfaches mehr Aufmerksamkeit und wecken Interesse, mehr zu lesen. Daher ist es wichtig, dass alle Beiträge schön visualisiert werden – die Investition in ein Jahresabo von einer guten Bilddatenbank und vielleicht sgoar in einen guten Graphiker lohnt sich!

 

4. Ehrlich und im Original

Eigentlich sollte dies nicht erwähnt werden müssen, aber der Vollständigkeit halber: Natürlich ist es unerlässlich, dass die Inhalte ehrlich, authentisch sind und vor allem von euch kommen! Geklaute Inhalte sind ein absolutes No-Go.

 

5. Verbreitung

Last but not least: Gute Distribution ist natürlich wichtig, damit euer Beitrag auch tatsächlich konsumiert wird. Schaut daher, dass ihr eine gute Infrastruktur aufgebaut, welche die unkomplizierte und effektive Verbreitung der Inhalte (via eures Blogs, der Social Media Kanäle, etc) unterstützt.

 

Wie gesagt, das sind wirkliche Basics, aber ich hoffe, die kurze Zusammenfassung hat euch trotzdem geholfen!

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