Pressemitteilung

Düsseldorfer Start-up RightNow klagt gegen RyanAir!

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Vertreten durch TV-Anwalt Ingo Lenßen zieht das Start-up RightNow gegen RyanAir vor Gericht. Das Ziel: Den Fluggästen bei rechtmäßiger Stornierung  des Fluges ihre Zahlung teilzuerstatten. Das Massenverfahren von zahlreichen Passagieren beginnt am 11. November am Amtsgericht Berlin-Wedding.

 

Berlin, am 8. November 2019.

Der als Autor und TV-Anwalt bekannte Jurist Ingo Lenßen („Lenßen & Partner“) tritt als Kläger gegen die irische Billigfluglinie Ryanair an. Als Prozessbevollmächtigter der RightNow Group, einem Verbraucherrechte-Startup mit Hauptsitz in Düsseldorf, wird Lenßen am Montag, den 11. November, ab 11 Uhr, in Berlin im Rahmen der mündlichen Verhandlung eines Rechtsstreits von RightNow gegen die irische Billigfluglinie Ryanair auftreten. Kern des Verfahrens ist die Durchsetzung von Ansprüchen von zahlreichen Passagieren, die einen Flug bei Ryanair gebucht hatten, diesen aber dann stornieren mussten bzw. nicht antreten konnten, beispielsweise aufgrund von Krankheit.

 

Die Gesetzeslage und auch die Rechtsprechung ist in diesen Fällen eindeutig: Im Falle eines Nicht-Antritts sind Fluggesellschaften in jedem Falle verpflichtet Steuern (wie z.B. die Luftverkehrssteuer), Gebühren und Zusatzleistungen vollumfänglich zu erstatten. Dies ergibt sich auch daraus, dass die Airline die vom Kunden bereits bei der Buchung eingesammelten Steuern & Gebühren im Stornierungsfall nicht mehr an den deutschen Staat, den Flughafen, etc. weiterleiten muss. Insbesondere ausländische Billigfluggesellschaften wie Ryanair, Easyjet oder Wizz Air verweigern die Rückzahlungen jedoch vehement, meist mit fadenscheinigen Verweisen auf ausländisches Recht, mit dem klar erkennbaren Ziel, die Kundengelder als zusätzlichen Gewinn verbuchen zu können.

 

Für den einzelnen Verbraucher ist seine Forderung gegenüber multinational agierenden Fluggesellschaften kaum individuell durchzusetzen. Gleichzeitig lohnt sich der Gang zum Anwalt in aller Regel nicht, da es bei den Rückerstattungen häufig meist um Summen zwischen 50 und 100 EUR geht. Abhilfe schafft hier das Start-Up RightNow mit seinem Portal www.geld-fuer-flug.de. – Das Prinzip: RightNow kauft die Rechtsansprüche des Kunden schnell, einfach und rechtssicher auf, sodass der Kunde bereits innerhalb von 24 Stunden sein Geld erhält. Mit der Durchsetzung seiner Ansprüche gegenüber der Fluggesellschaft muss er sich nicht weiter befassen und darf sein Geld in jedem Fall behalten. Anschließend setzt RightNow die Ansprüche des Kunden dann in eigenem Namen und auf eigenes Risiko gegen die Fluggesellschaften durch.  Für die Dienstleistung erhält RightNow von den Kunden eine überschaubare Gebühr.

 

TV-Anwalt Ingo Lenßen, der bei Ludwigshafen eine Anwaltskanzlei führt, sagt: „Es ist ein Skandal, dass Unternehmen wie Ryanair und Easyjet ihre Macht so schamlos ausnutzen, um berechtigte Rückerstattungsansprüche von Verbrauchern abzuwehren und eigene Gewinne zu maximieren. RightNow auf der anderen Seite ist ein toller Ansatz, um durch ‘LegalTech‘ endlich eine rechtliche Parität zwischen Verbrauchern und Unternehmen herzustellen. Daher freue ich mich persönlich sehr, nun auch einmal selbst als Anwalt von RightNow gegen Ryanair klagen zu dürfen!“

 

 

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Über RightNow

Unter dem Dach der RightNow Group (Düsseldorf) entsteht zur Zeit rund um die Marken Geld-für-Flug.de (Nicht-Antritt von Flügen), Bahn-Buddy.de (Bahnverspätungen) und Unfallzahlung24.de (KFZ-Haftpflichtschäden) Europas führender Anbieter zur Durchsetzung von Verbraucherrechten. Das erfolgreiche LegalTech-Unternehmen ist darauf spezialisiert Verbrauchern Rechtsansprüche abzukaufen, welche die Kunden selbst nicht oder nur sehr aufwendig durchsetzen könnten. Der Konsument kommt dabei stets „auf Knopfdruck“ zu seinem Recht und erhält seinen Rechtsanspruch abzüglich eines individuellen Risikoabschlages innerhalb von nur 24 Stunden ausgezahlt. Das Unternehmen wurde Anfang 2017 von Phillip Eischet (27), Benedikt Quarch (26) und Torben Antretter (27) gegründet und beschäftigt an den Standorten Düsseldorf, Kiew und Stockholm aktuell knapp 40 Mitarbeiter. Der strategische Fokus des Unternehmens liegt auf der konsequenten Automatisierung und Digitalisierung von Prozessen sowie der Entwicklung von intelligenten Algorithmen.

 

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